Kollege Powisch hat mich auf einen sehr interessanten Artikel auf highscalability.com aufmerksamt gemacht. In dem Artikel gehts um erfolgreiches Design von Anwendungen wie Twitter und Facebook. Kernaussage des Artikels ist im Pinzip Keep It Simple, Stupid. Meistens ist es nicht notwendig ein Problem zu 100% zu lösen, mit 80% ist ein Problem häufig für den Anwender und den Entwickler ausreichend gelöst. Die restlichen 20% sind oft um ein vielfaches mehr Aufwand als die ersten 80%. Als Beispiel wird die Realtime Suche auf Twitter erwähnt. Eine 100% perfekte Suche würde alle Nachrichten miteinbeziehen wäre aber extrem Resourcenintensiv. Der 80% Kompromiss ist das die Suche auf eine gewisse Zeit zurück beschränkt ist. Der Erfolg von solchen Projekten basiert darauf das eine Idee schnell umgesetzt wird. Hat sich die Idee dann Virusartig ausgebreitet wird durch Verbesserung und Weiterentwicklung versucht sich den 100% anzunähern. Ich persönlich hab mich schon oft im Detail verlaufen und werde mir das zu Herzen nehmen.
Archiv für den Monat Oktober 2009
Strategy: Solve Only 80 Percent of the Problem
Andreas Schoder am Donnerstag, 15. Oktober 2009peak IPv4
georg.chytil am Montag, 12. Oktober 2009“peak oil” ist ja schon ein Volksschulbegriff, aber “peak IPv4″ ist derweil nur was für Geeks. Ich wurde zu einer Wortspende für einen Artikel über Innovationen des kommenden Jahres gebeten, und was kam raus ? Eine wenig enthusiasmierende Erkenntnis - und die Hoffnung, dass wir (so wie bei IPv4) die wirklichen Innovationen dahinter noch nicht wissen können:
100G - Licht am Ende des Tunnels
rene.avi am Mittwoch, 07. Oktober 2009Flatland - das Ende von DNS ?
georg.chytil am Mittwoch, 07. Oktober 2009Vor etwas mehr als 20 Jahren durfte ein junger Informatik-Student aus der Steiermark in seinem Halbtagsjob am Rechenzentrum der TU Wien das Ende einer Ära erleben - die wöchentliche Verteilung der Adressen der damals etwa 10.000 Rechner am Internet in Form der hosts.txt-Datei wurde endgültig durch DNS abgelöst.